Andreas Berger – ein Theater-Tausendsassa

Autor und Regisseur Andreas Berger

Bereits zum zweiten Mal beehrt uns Andreas Berger mit einer eigenen Stückadaption und Inszenierung. Vor vier Jahren hat er Shakespears Drama «Love's Labour's Lost» für uns in eine zeitgemässe Komödie umgeschrieben und in Szene gesetzt. Und ein Jahr danach ist er bei unserer Pro­duktion von Henrik Ibsens Stück «Hedda Gabler» beim Ausfall des Regisseurs in die Lücke gesprungen.

Ein Multitalent mit grosser Erfahrung

Im Theaterbreich ist Andreas Berger ein Allrounder. Das zeigen seine Stationen: Zwei Jahre wirkte er am Stadt­theater Luzern und bei diversen Bühnenproduktionen in der deutschen Schweiz als Beleuchter, Techniker und Licht-Designer. Während vier Jahren fungierte er an der Gesamt­schule für Theater in Grenchen als Kursleiter für Schauspiel und Regie. An Schulen und bei Kinder- und Jugendgruppen war er als Theater­pädagoge tätig und im Berufs- wie Amateurtheater als Regisseur. Immer wieder stand und steht er als Schauspieler auch selbst auf der Bühne. Damit nicht genug, verfasste er als
Autor ein Hörspiel und etliche Bühnenstücke. Dass er bei seiner ersten Inszenierung bei uns nicht nur als Verfasser und Regisseur auftrat, sondern auch gleich noch das Bühnenbild entwarf, erstaunt bei diesem Allrounder nicht.

Theaterkurse weckten die Liebe zur Bühnenwelt

1959 in Waldshut geboren, hat Andreas Berger das dortige Hochrhein-Gymnasium besucht und anschliessend an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg Germanistik und Politik studiert. Noch in Waldshut und später während des Studiums in Freiburg hat er diverse Theaterkurse besucht. Dadurch wurde die Liebe für das Theater so geweckt, dass er sein Studium abbrach und von 1984 bis 1985 die Schule für Totales Theater in Lützelflüh besuchte. Seither lebt er für die Bühnen­welt und belebt diese mit seinem oben skizzierten, kreativ vielseitigen Schaffen.

Von 2000 bis 2006 hat er als Direktor dem Stadttheater Chur neue Impulse gegeben und da­nach mit seiner Frau, der bekannten Schauspielerin Silvia Jost, eine Produktionsgemeinschaft gegründet. Detailinformationen dazu und zu seinem Wirken liefert die Website jostundberger.