Alan Ayckbourn – ein unermüdlicher Stückeschreiber

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Der mittlerweile 79-jährige Alan Ayckbourn hat bis heute nicht weniger als 82 Theaterstücke geschrieben. Sein neustes Werk wird dieses Jahr im Stephen Joseph Theatre in Scarborough (England) aufgeführt, wo er von 1970 bis 2009 als künstlerischer Leiter, Autor und Regisseur tätig war. Dort hatte er schon 1957 bis 1962 ge­ar­beitet und dort fanden auch die meisten seiner Theaterstücke ihre Erst­aufführung.

Bekannt geworden ist der in London geborene Alan Ayckbourn auch als Hörspielautor und Regisseur bei der BBC. Inzwischen gehören einige seiner Theaterstücke welt­weit zu den meistgespielten. Eines seiner Stücke stand schon vor zehn Jahren auf unserem Spielplan:
die Komödie «Schöne Bescherungen» («Season's Greetings»), inszeniert von Rudolf Bobber. Darin blitzen menschliche Schwächen und zwischenmenschliche Konflikte genauso auf wie im diesjährigen Stück. Das lässt an die Aussage des Dramatikers G. E. Lessing denken: «Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, aber selten etwas Besseres.»