Hase Hase – ein mehrschichtiges Theaterstück

Szenenbild, von links: Bébert, Mama und Hase

Sie können sich auf ein turbulentes Theater­erlebnis freuen. Denn im Stück «Hase Hase» mischt sich Familiäres mit Politischem, Irdi­sches mit Überirdischem und Reales mit oft irrwitzig Irrealem. Humorvoll-Witziges ist durch­tränkt mit Ernsthaftigkeit und müt­ter­licher Optimismus widersteht bedrängenden, aus­weg­los scheinenden Situationen. Dieses ganze Stimmungs- und Situationssgemisch dreht sich letztlich um die Frage, ob die Menschheit noch rettenswert sei.

Die sich überlagernden Handlungsebenen er­schweren es, das Bühnenwerk einzuordnen, oszilliert es doch zwischen Komödie und Tragödie, Realismus und Science Fiction und was der denkbaren Gattungen und Zuweisungen mehr sein könnten.

Das Stück hat 1986 unter dem Titel «Lapin Lapin» in Paris die Uraufführung erlebt. Die Autorin spielte damals die Rolle der Mutter, Regie führte ihr langjähriger Lebens­partner, der gebürtige Westschweizer Schauspieler, Regisseur und Theatermacher Benno Besson. Dessen Tochter Marie Besson hat das Werk ins Deutsche über­setzt, worauf es in den 90er Jahren zu einem der meist­gespielten Stücke an deutschen Theatern wurde.

Dem Gründungsideal unseres Vereins gemäss haben wir das Stück in eine eigene Mundartfassung gebracht.

Auf Ihren Besuch freuen wir uns.